Zufriedenheit – ein frommer Wunsch zum Jahreswechsel

Zufriedenheit

Zufriedenheit

Der Jahreswechsel gibt immer wieder Anlass zum Nachdenken und zum Innehalten. Wurden die eigenen, persönlichen Ziele erreicht? Wurde das Jahr positiv erlebt oder gab es einschneidende Ereignisse? Oft kommt auch der Gedanke, ob Etwas hätte möglicherweise anders gemacht werden können.

Manches lässt sich nicht mit Geld kaufen

Neben allen beruflichen und finanziellen Erfolgen, dem persönlichen Vorankommen und dem materiellen Wohlstand, ist doch immer wieder der Wunsch nach mehr Ruhe und innerer Zufriedenheit zu hören. Und dieser Wunsch ist eben nicht mit Geld zu bezahlen. Kurz vor Weihnachten erhielt ich einen Newsletter zugesandt, der mir sehr gut gefallen und mich dann zu diesem Beitrag animiert hat. In dem Newsletter wurde eine kurze Geschichte erzählt, die ich hier nun wiedergeben möchte:

In Italien erzählt man sich die Geschichte von einem Weinbauern, der sehr, sehr alt wurde, möglicherweise weil er sehr zufrieden war.

Er verließ niemals sein Haus, ohne sich zuvor eine Handvoll Bohnen einzustecken. Er tat dies nicht etwa, um die Bohnen zu kauen. Nein, er nahm sie mit, um so die schönen Momente des Tages bewusster wahrzunehmen und um sie besser zählen zu können:

Für jede positive Kleinigkeit, die er tagsüber erlebte – zum Beispiel eine Begegnung mit freundlichen Menschen, das Lachen eines Kindes, ein köstliches Essen, der Duft einer Blume, das Zwitschern der Vögel oder einen schattigen Platz in der Mittagshitze – für alles, was die Sinne erfreute, ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern. Manchmal waren es sogar gleich zwei oder drei.

Abends saß er dann zu Hause und zählte die Bohnen aus der linken Tasche. Er zelebrierte diese Minuten. So führte er sich vor Augen, wie viel Schönes ihm an diesem Tag widerfahren war und freute sich daran. Und sogar an einem Abend, an dem er nur eine Bohne zählte, ging ein Lächeln über sein Gesicht und der war Tag gelungen – hatte es sich zu leben gelohnt.

(Verfasser unbekannt)

Vielleicht sollten wir uns alle morgens ein paar Bohnen einstecken und die schönen Momente im Leben zählen. In unserer heutigen, hektischen Zeit gehen diese Momente der Zufriedenheit sonst womöglich unter und wir merken gar nicht, dass wir eigentlich schon zufrieden sind.

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Grafik von Olga Danylenko, 123RF.com

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